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      Aufhebung der eingetragenen Lebenspartnerschaft (LPartG)

      Seit Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2001 wurde die ‚Ehe‘ für gleichgeschlechtliche Paare mehrfach durch den Gesetzgeber nachgebessert: 2005 kamen mit dem Versorgungsausgleich und der Stiefkindadoption zwei wichtige Ergänzungen hinzu, später folgten die Angleichungen im Erbschaftssteuerrecht und in der Beamtenversorgung; letztendlich angeregt durch die höchstrichterliche Rechtssprechung die Sukzessivadoption (Stiefkindadoption des bereits von dem/der Lebenspartner/in adoptierten Kindes) und das Ehegattensplitting.

      Aufhebung der eingetragenen Lebenspartnerschaft

      Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist damit eheähnlich, aber nicht gleichzusetzen mit der Ehe für verschiedengeschlechtliche Paare. Rechtsanwältin Simone Huckert zeigt gerade vor der Eingehung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft im Rahmen einer persönlichen Beratung die Unterschiede auf und erklärt, worauf es bei der ‚Heirat‘ zwischen zwei Frauen oder zwei Männern ankommt.

      Eine Trennung und/oder Scheidung ist bei homosexuellen Paaren nicht nur mit den gleichen Emotionen wie bei Ehegatten verbunden, sondern auch mit den gleichen komplizierten Rechtsfragen. Das Scheidungsverfahren wurde für eingetragene Lebenspartner eins zu eins übernommen.

      Viele Paare sehen sich in der angespannten Situation selbst nicht in der Lage, eine konstruktive Gesprächsebene herbeizuführen. Aber auch in Krisensituationen wird die beste Lösung in der Regel auf sachlicher Ebene erreicht.

      Rechtsanwältin Simone Huckert rät zur Besonnenheit. Vermeiden Sie unüberlegte Handlungen und machen Sie weder Ihrem/Ihrer eingetragenen Lebenspartner/in noch Dritten gegenüber vorschnelle Zugeständnisse. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Unterlagen sichern. Dokumente wie Versicherungspolicen, Kaufverträge, Schuldscheine, ect. werden ggf. später benötigt.

      Gerade zu Beginn der Trennungszeit hilft eine kurzfristig stattfindende rechtliche Beratung, Fehler zu vermeiden und einen Leitfaden für den Umgang mit dem/der Lebenspartner/in zu haben. Die Kanzlei Huckert bietet speziell rechtliche Erstberatungen in Krisensituationen an: das Gespräch hilft, die Probleme zu erkennen und evt. nicht mehr korrigierbare Fehler zu vermeiden.

      Rechtsanwältin Simone Huckert steht Ihnen von der Trennung bis zur abgeschlossenen Aufhebung der eingetragenen Lebenspartnerschaft als Ratgeber und rechtliche Vertretung zur Verfügung. Ziel ist es, die rechtlichen Folgen der Trennung und/oder Aufhebung der Partnerschaft für Sie optimal zu lösen.

      Den Umfang der Beratung und Vertretung bestimmen Sie als Mandantin oder Mandant. In verfahrenen Situationen kann umfangreiche Korrespondenz mit der Gegenseite und die Inanspruchnahme des Gerichts nötig sein. Trennen sich die Lebenspartner/innen einvernehmlich und sind die Folgen der Aufhebung der Partnerschaft weitgehend besprochen, kann der Aufhebungsantrag nur von einem/einer Lebenspartner/in eingereicht werden; der/die andere Partner/in hingegen verpflichtet sich, die hierfür anfallenden Anwalt- und Gerichtskosten mitzutragen.

      Ein Hinweis zu den sog. Onlinescheidungen: auch wenn verschiedene Internetseiten dies suggerieren, kann in Deutschland niemand online geschieden werden, auch nicht eingetragene Lebenspartner. Vielmehr werden lediglich die Informationen zwischen Mandantin oder Mandant und dem Rechtsanwalt per Email ausgetauscht.

      Ein Scheidungstermin (dies gilt auch für eingetragene Lebenspartnerschaften) vor einem Gericht muss in jedem Fall stattfinden. Es fallen die gleichen Anwalts- und  Gerichtskosten an wie bei einer herkömmlichen Scheidung. Wenn Sie Ihre Scheidung online in die Wege leiten möchten, schreiben Sie der Kanzlei Huckert eine Email.

      Im Rahmen der Aufhebung der eingetragenen Lebenspartnerschaft wird  der Versorgungsausgleich durch das Gericht durchgeführt. Beide Lebenspartner/innen sind verpflichtet, Ihre in der Ehezeit erworbenen gesetzlichen, privaten und betrieblichen Renten oder ihre Beamtenversorgung mit dem/der Partner/in zu teilen. Der Versorgungsausgleich kann gerade bei längeren Lebenspartnerschaften die eigene Altersvorsorge negativ beeinflussen.

      Rechtsanwältin Simone Huckert berät bei der Aufteilung der Versorgungsanwartschaften und zeigt Gestaltungspielraum für vertragliche Vereinbarungen mit dem/der Lebenspartner/in auf.

      Haben Sie weitere Fragen zur Scheidung und Aufhebung einer Lebenspartnerschaft?

      Zum Ratgeber: Die 10 häufigsten Fragen zu Trennung und Aufhebung