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      Pflichtteilsanspruch

      Streitigkeiten um den Pflichtteil bieten häufig Anlass zu erbitterten Auseinandersetzungen. Letztere können mit einer konsequenten Vorgehensweise anhand der gesetzlichen Vorgaben des Erbrechts entzerrt und beschleunigt abgewickelt werden. Rechtsanwältin Simone Huckert hilft bei den außergerichtlichen Verhandlungen mit der Gegenseite ebenso wie im gerichtlichen Verfahren um den Pflichtteilsanspruch.

      Enterbte Kinder oder Ehegatten/eingetragene Lebenspartner haben einen Anspruch auf einen Pflichtteil nach dem Tode des Erblassers. Enterbung liegt vor, wenn Kinder, Eltern und/oder Ehegatten/eingetragene Lebenspartner nicht im Testament bedacht (z.B. neue/r Lebenspartner/in ist testamentarischer Alleinerbe neben existierenden Kindern und dem Ehegatten) oder explizit durch eine letztwillige Verfügung vom Erbrecht ausgeschlossen werden. Pflichteile können nur in absoluten Ausnahmefällen berechtigt verweigert werden.

      Oftmals versucht ein Erblasser die Pflichtteilsansprüche der berechtigten Kinder durch lebzeitige Schenkungen an Dritte zu minimieren. Die konsequente Durchsetzung der den Pflichtteilsberechtigten zustehenden Auskunftsansprüche hilft, Schenkungen und Zuwendungen zu ermitteln und in die Berechnung des sog. Pfichtteilsergänzungsanspruchs einzuführen.

      Dieser lässt durch eine fiktive Einbeziehung der Verkehrswerte der Schenkungen den Pflichtteilsberechtigten an den lebzeitigen Vermögensausgliederungen des Erblassers teilhaben.

      Die Kanzlei Huckert hilft festzustellen, ob ein Pflichtteilsanspruch besteht, den Auskunftsanspruch, ggf. auch ein notarielles Nachlassverzeichnis, gegenüber den Erben durchzusetzen und die Höhe des Anspruchs zu ermitteln. Soweit Nachlassgegenstände wie z.B. Immobilien einer sachverständigen Wertermittlung zugeführt werden müssen, wird seitens der Kanzlei auf eine korrekte Durchführung geachtet.