0221 27 78 27 53 info@kanzlei-huckert.de

Unterhalt

Unterhaltsforderungen entstehen in der Regel bereits unmittelbar nach der Trennung und bieten hinreichend Sprengstoff für langwierige Auseinandersetzungen. Unabhängig davon, ob Sie unberechtigte Unterhaltsansprüche abwehren oder Unterhaltsleistungen für sich einfordern wollen, gilt es, einen klaren Kopf zu bewahren und sich mit der eigenen sowie der wirtschaftlichen Situation der Gegenseite auseinanderzusetzen.

UnterhaltTrennungsunterhalt während des Getrenntlebens und nachehelicher Unterhalt für die Zeit nach Rechtskraft der Scheidung müssen unterschieden werden.

Unterhalt für den nachehelichen Zeitraum kann nach der aktuellen Rechtslage sowohl zeitlich befristet als auch in der Summe herabgesetzt werden. Rechtsanwältin Simone Huckert erläutert die Möglichkeiten, die die familienrechtlichen Vorschriften und die Rechtsprechung derzeit zur Lösung unterhaltsrechtlicher Problematiken zur Verfügung stellen.

Minderjährige Kinder haben einen Anspruch auf Kindesunterhalt gegenüber dem Elternteil, bei dem sie nicht ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Höhe des Kindesunterhalts berechnet sich nach dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen und der Düsseldorfer Tabelle, die je nach Alter des Kindes und unter Anrechnung des Kindergeldes einen Zahlbetrag festlegt.

Neue Betreuungsmodelle wie das sog. echte Wechselmodell, bei dem das Kind hälftig bei jedem Elternteil lebt, fordern eine genaue Betrachtung der Einkommensverhältnisse beider Eltern und Ermittlung von ggf. Ausgleichsansprüchen im Kindesunterhalt.

Volljährige Kinder können ihre Unterhaltsansprüche eigenständig gegenüber den Eltern geltend machen; diese haften unter Heranziehung ihrer Einkommen nach einer Quote.