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      Scheidung

      Mit einer Trennung sind nicht nur viele Emotionen, sondern oftmals komplizierte Rechtsfragen verbunden. Viele Eheleute sehen sich in der emotional angespannten Konfliktsituation nicht eigenständig in der Lage, eine konstruktive Gesprächsebene zu finden. Nicht jeder hat im Trennungsfall sofort einen Plan für das weitere Vorgehen.

      Rechtsanwältin Simone Huckert rät im Trennungsfall dazu, weder dem Ehepartner noch dritten Personen gegenüber unbedachte Zusagen abzugeben. Bevor Sie eine Trennungsvereinbarung, eine Schuldübernahme oder ähnliches unterschreiben, ist es sinnvoll, sich anwaltlich beraten zu lassen. Wichtige private und geschäftliche Unterlagen sollten Sie sichern. Dokumente in Papierform, wie Versicherungsscheine, Rentenunterlagen, Kaufverträge, ect. werden bei der Scheidung oder einer Unterhaltauseinandersetzung möglicherweise vom Anwalt noch benötigt.

      ScheidungInsbesondere am Anfang der Trennungszeit ist eine zeitnah stattfindende Rechtsberatung dazu da, die Folgen der Trennung und Scheidung zu überdenken. Fehlerquellen können im Gespräch aufgezeigt und der persönliche und finanzielle Umgang mit der Ehefrau oder dem Ehemann besprochen werden. Rechtsanwältin Huckert bietet speziell rechtliche Erstberatungen in Krisensituationen an.

      Die Kanzlei Huckert kümmert sich um Ihre Angelegenheiten während der Trennungszeit und vertritt Sie im anschließenden Scheidungsverfahren vor Gericht. Dabei soll eine für Sie optimale und faire Lösung in der Scheidung und bei den Scheidungsfolgen gefunden werden.

      Den zeitlichen und kostenmäßigen Umfang der Beratung und Vertretung bestimmen Sie als Mandantin oder Mandant. Sind die Ehepartner wirtschaftlich in größerem Umfang miteinander verflochten oder ist das Streitpotential sehr hoch, können umfangreicher Schriftverkehr mit dem gegnerischen Anwalt oder ein Gerichtsverfahren notwendig sein.

      Trennen sich die Ehegatten hingegen streitarm und einvernehmlich und sind die Scheidungsfolgesachen, wie Vermögenauseinandersetzung und Unterhalt, geklärt, reicht es aus, wenn der Scheidungsantrag nur von einem Ehepartner eingereicht wird. Die Ehegatten können dann z.B. vereinbaren, dass sie sich die Anwaltskosten und Gerichtsgebühren teilen.

      Ein Hinweis zu den sogenannten Onlinescheidungen: auch wenn verschiedene Internetportale dies anbieten, kann in Deutschland niemand online geschieden werden. Ein Scheidungstermin vor dem Familiengericht findet zwingend statt. Die deutschen Gerichte arbeiten noch nicht online.

      Bei der Kanzlei Huckert ist es problemlos möglich, die Informationen zwischen Mandantin oder Mandant und dem Rechtsanwalt per Email auszutauschen. Der Mandant muss nicht immer persönlich in der Kanzlei vorbeikommen. Wenn Sie Ihre Scheidung online in die Wege leiten möchten, schreiben Sie der Rechtsanwaltskanzlei Huckert eine Email oder rufen Sie an.

      Im gerichtlichen Scheidungsverfahren führt das Familiengericht den Versorgungsausgleich durch. Beide Ehegatten müssen Ihre in der Ehezeit angesparten gesetzlichen, privaten und betrieblichen Renten oder ihre Beamtenversorgung mit dem anderen Ehegatten hälftig teilen.

      Lediglich bei kurzen Ehezeiten von weniger als 3 Jahren wird der Versorgungsausgleich in der Regel nicht durchgeführt. Waren die Ehegatten lange verheiratet oder haben sehr unterschiedlich in die Altersvorsorge eingezahlt, kann das Ergebnis des Versorgungsausgleichs die eigene Altersvorsorge erheblich beeinflussen.

      Rechtsanwältin Simone Huckert berät bei der Verteilung der Rentenanwartschaften und informiert über Gestaltungspielräume für ehevertragliche Vereinbarungen oder gerichtliche Vergleiche mit dem dann künftigen Ex-Ehegatten.

      Haben Sie weitere Fragen zur Scheidung und Trennung einer Ehe?

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